Die Corona-Pandemie hat nun auch Radolfzell erreicht!. Zum Schutz aller ist solidarisches und Verantwortliches Handeln gefragt. Es wurde von zwei positiv getesteten Corona-Fälle in Radolfzell berichtet und die Stadt hat das Veranstaltungsverbot bzgl. jeglicher öffentlichen Veranstaltungen in Radolfzell verhängt.

Deshalb wird die Jahreshauptversammlung am kommenden Dienstag, 17.03.2020 nicht stattfinden und wird bis auf weiteres verschoben. Auch die zwei kommenden Chorproben  am 24.03.und 31.03.finden nicht statt.

Weitere Informationen folgen.

Aktualisierung: Die Jahreshauptversammlung ist abgesagt.

Unsere Jahreshauptversammlung wird am 17. März um 20:00 Uhr in der Gaststätte Turnerheim, Strandbadstr. 19, Radolfzell stattfinden. Mitglieder, Freunde und Interessierte sind ganz herzlich eingeladen. Sollten Sie aufgrund einer Gehbehinderung oder mangels eines Transportmittels nicht zur Versammlung kommen können, melden Sie sich gerne unter 07732/8238352.

Tagesordnung

Gemeinsam mit über 200 Sänger*innen werden wir bei der Aufführung des Crossover-Werks „Calling All Dawns“ mitwirken. In der David Geffen Hall des Lincoln Center of Performing Arts in New York wird der Komponist Christopher Tin sein Werk mit dem international zusammengestellten Chor, Solisten und großem Orchester aufführen. Neben dem Gemischten Chor Radolfzell wird aus Deutschland noch der Illinger Chor erwartet, die anderen Chöre kommen aus Frankreich, den Niederlanden, Slowenien, USA, Kanada, Indien sowie der im westpazifischen Ozean liegenden Insel Guam.

Im Jahr 2015 hatte wir im Rahmen unseres Konzerts „radolfzell bei nacht“ Auszüge aus „Calling All Dawns“ in Deutschland uraufgeführt. Dadurch wurde der Konzertveranstalter Distinguished Concerts International New York (DCINY) auf uns aufmerksam, überprüfte von uns eingesendetes Tonmaterial und sprach daraufhin die Einladung zur Teilnahme an diesem Gesangsprojekt aus. „Es ist für uns eine große Ehre, dass wir zusammen mit dem Komponisten in einem international bedeutenden Konzerthaus auftreten dürfen“, so unsere erste Vorsitzende Elisabeth Schmid.

Christopher Tin wurde 1976 in Kalifornien geboren, in Großbritannien ausgebildet und arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Klassik und Weltmusik. Weiter ist er bekannt als Komponist von Filmmusik, Soundtracks von Computerspielen und Fernsehwerbung. Für sein klassisches Crossover-Album „Calling All Dawns“ erhielt er 2011 Grammy-Awards in den Bereichen „Bestes klassisches Crossover-Album“ und „Bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung“. Das hieraus bekannteste Stück ist der Song „Baba Yetu“, den er 2005 für das Computerspiel Civilization IV schrieb.

„Calling All Dawns“ beinhaltet zwölf Stücke in zwölf Sprachen und gliedert sich in drei Teile: Tag, Nacht und Sonnenaufgang. Die Liedtexte stammen aus unterschiedlichen Quellen der Weltliteratur, unter anderem aus der jüdischen Tora, einem persischen Gedicht und japanischen Haiku. Die Titel werden in ihren jeweiligen Originalsprachen wie Suaheli, Maori oder auch Polnisch gesungen.

Seit Wochen bereiten sich die 10 reisenden Sänger*innen unseres Chores in Extraproben intensiv auf den Auftritt vor. In New York werden die 16 angemeldeten Chöre dann an zwei Probetagen von Christopher Tin zu einem Gesamtklang zusammengeführt. Das Gesamtensemble trifft sich erstmalig bei der Generalprobe am Auftrittstag und wird nach dem Konzert diesen bewegenden Tag bei einer Aftershowparty gebührend beenden.

„Musik sollte der Hammer sein, der kulturelle Barrieren abbaut“ so Christopher Tin und wir wollen unseren Beitrag leisten.

Das Konzert „Calling All Dawns“ im Lincoln Center, New York wird am 23. März 2020 ab 19 Uhr (Ortszeit) live auf Facebook übertragen und bleibt für längere Zeit online. Nähere Informationen unter www.dciny.org

Kommen Sie zum "Sing Together" am Dienstag, 28.01.2020 um 20 Uhr in den Beethovensaal der Musikschule Radolfzell.
Singen beflügelt, Singen macht glücklich und stärkt nebenbei auch noch das Immunsystem.
Wir freuen uns auf Sie!

Das haben die Teilnehmer*innen der Workshops mit Eyota (https://youtu.be/KGHXCWuUcsg) festgestellt.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Beatboxens erklärte Eyota Atemtechniken und Basics. Die Teilnehmer*innen lernten z. B. das man den Laut „chi“ zum Einatmen nutzt und wie man mit der Eselsbrücke „Böse Katze“ die Konsonanten explodieren lässt. Dies wurde geübt und forderte bei manchen Teilnehmer oft vergessene Muskelgruppen. Danach gab sich jeder einen Kunstnamen wie „Soundmaschine J.“ und dann ging es ans Mikro. Dadurch wurden Tönchen zu Tönen – das brachte das richtige Gefühl von Beatboxen und machte Laune. Mit eigenen Ideen von Rhythmus, Ton- und Lautfolgen gings ins Solo, Battle und Tag Team. Beim letzteren standen sich Beatboxer-Teams gegenüber und brachten ihr „Publikum“ in Stimmung. Zum Abschluss zeigte Eyota, wie sich Beatboxen in Perfektion anhört. Dieser Einblick machte den Teilnehmer*innen Spaß auf mehr!